Saint Lucia in der Karibik

Saint Lucia habe ich 2015 kennengelernt. Gelegenheit war eine Pressereise mit vier Berufskolleginnen und -kollegen aus Deutschland. Der Inselstaat in der östlichen Karibik ist weniger populär als die von Touristen überfluteten Inseln Barbados oder gar die Dominikanische Republik, auch wenn der Hafen in der Hauptstadt Castries längst auch von Kreuzfahrern angelaufen wird. Die meisten Passagiere schaffen es nur bis zur Shopping Mall. Das Landesinnere ist vom Massentourismus verschont. Die Wege führen durch Regenwald hin zu Wasserfällen wie dem 15 Meter hohen Toraille, der über eine Klippe in einen Garten stürzt. Die beiden Piton-Berge an der Westküste sind schon spektakulär. Am besten, man erklimmt sie ganz früh am Morgen, wenn gerade die Sonne aufgeht. Die Küste säumen Vulkanstrände, Rifftauchstellen, Fischerdörfer und ja, auch einige Luxusresorts. Logiert habe ich unter anderen in einer offenen Lodge ohne Fenster. Bunte Vögel flogen, kleine Salamander krabbelten hindurch und nachts schlief man mitten in der ungewohnt-geheimnissvollen Geräuschkulisse der Tropen ein.